"Frag nach" - Folge 20 mit Prof. Dr. Martin Balle zum Thema Lokaljournalismus

Shownotes

Was vor Ort passiert, prägt unser Leben oft ganz unmittelbar: in der Gemeinde, im Verein, in der Wirtschaft, in der Schule, im Ehrenamt. Genau deshalb ist Lokaljournalismus so wichtig. Er schaut hin, fragt nach und macht sichtbar, was die Menschen bewegt.

In der neuen Folge von „Frag nach!“ spricht unser Fraktionsvorsitzender Klaus Holetschek mit Prof. Dr. Martin Balle, Verleger der Mediengruppe Attenkofer und Lehrbeauftragter an der Technischen Hochschule Deggendorf.

Es geht um die Bedeutung starker regionaler Medien, um Verantwortung in Zeiten schneller Schlagzeilen, um Politik aus Sicht eines Verlegers – und darum, warum Vertrauen, Nähe und Einordnung heute wichtiger sind denn je.

Gleich reinhören! 🎧

Transkript anzeigen

00:00:00: Ja, ich freue mich heute sehr bei unserem Podcast an Professor Balle begrüßen zu dürfen.

00:00:05: Verleger – eine lange Tradition glaube ich.

00:00:08: über hundredfünfundsebzig Jahre gibt es den Verlag schon!

00:00:11: Unser heutiger Gast bei FragNach mit Klaus Holletschek.

00:00:15: Prof.

00:00:15: Martin Balle, Verleger mit klarer Haltung in einer Medienwelt im

00:00:20: Umbruch.

00:00:21: Seit Jahrzehnte ist er persönlich haften der Gesellschafter der Mediengruppe Attenkofer in Straubing und hat sie zu einem Multimedia-Haus ausgebaut.

00:00:30: Tageszeitungen online, TV und Radiosender – vom Straubinger Tagblatt bis zur Münchner Abendzeitung.

00:00:37: Mit ihm sprechen wir über die Zukunft des Journalismus, die Macht von TikTok & Instagram und darüber was christlich soziale Werte in Politik und Medien heute noch bedeuten!

00:00:48: Blättern wir rein ins Gespräch mit Klaus Hollacek und Martin Balle.

00:00:53: Herr Professor Balle, erzählen Sie uns ein bisschen was über Ihren Verlag?

00:00:59: Wir sind im Prinzip ein klassischer Heimatzeitungsverlag der versucht für die Menschen in unserer Heimat letztlich den Heimatraum mitzukonstruieren.

00:01:10: Wir wissen einen Heimatraum, wo es keine Zeitung mehr gibt.

00:01:13: Er ist nicht nur nicht mehr demokratisch wie in Amerika sondern da verlieren sich die Menschen auch und das ist unsere große Chance übrigens in Zeiten von Digital Media dass die Leute in der Früh immer noch schauen wer war jetzt beim Volksfest empfangen?

00:01:26: Wie ist die Rede von der Frau Ministerin oder dem Ministerpräsidenten angekommen?

00:01:31: und das sind unsere Zukunftschancen.

00:01:32: natürlich haben wir auch Politik, Wirtschaftssport aber auch für Regionalsport Viel totgesagten Zeitungen erfreuen uns dann doch in der Region einer großen Lebendigkeit.

00:01:44: Als wir damals als die Abendzeitung Insolvent waren vor zwölf Jahren, haben wir da auch das Heimatkonzept gemacht, nämlich Stadtzeitung zu werden und sind heute eine der erfolgreichsten Bolivarzeitungen in Deutschland Nummer zwei hinter der TZ.

00:01:57: Weil was Konzept geändert hat.

00:01:58: Man kann mit Mord- und Totschlag- und Sex niemand mehr hinterm Ofen vorholen.

00:02:02: aber wenn man über die Stadt berichtet jetzt die spannende Oberbürgermeisterwahl Die Abwahl von Reiter Das lesen die Leute, das interessiert sie Und es zeigt ja auch dass es noch ein echtes Interesse für die Stadt gibt und das ist jetzt in der fünften Generation die ich bin.

00:02:17: Aber das Thema Mensch und Region, also dieses Lokale ist glaube ich das zentrale Thema.

00:02:22: Die Verbindung zur Heimat – Sie haben das ja ganz gut beschrieben.

00:02:26: Und trotzdem ändert sich im Moment sehr viel oder?

00:02:28: Auch bei den Verlagen gibt es gewisse Konzentrationen.

00:02:31: Man hat so das Gefühl die Einheiten wären größer und auch im Journalismus hat sich doch einiges jetzt verändert, oder?

00:02:37: Ja!

00:02:37: Also... hat sich schon, aber wir bemerken zur Zeit auch eine große Müdigkeit bei vielen von den Social Media.

00:02:44: Also gerade war ein großes Interview jetzt mit Familie Hubendubel.

00:02:48: Ich weiß bis gesessen habe ich glaube zwar in der Süddeutschland sogar die Rückkehr zum Buch bei den zwanzigjährigen und kenne ja den Verleger in Traunstein.

00:02:59: Der hat insgesamt knapp fünfundzwanzigtausend Zeitungen macht alles selber eigene Druckerei, eigene Politikredaktion.

00:03:07: Das heißt, wer seinen Verlag verkauft was es ja gegeben hat der will halt in Goldgräberzeiten noch ein bisschen Kasse machen.

00:03:14: Es geht sehr wohl dass man als Zeitung auch in diesen Zeiten selbstständig bleibt.

00:03:18: wir haben insgesamt eine Auflage von hundertfünfundzwanzigtausend zwei Druckereien.

00:03:23: Es geht, du musst klug wirtschaften.

00:03:25: Es fällt da nichts bei wie früher in den Schoß weil die Mitspieler viel mehr geworden sind.

00:03:29: aber man kann sich sehr wohl behaupten es sei denn mal schenkt ab das gibt's.

00:03:33: oder man hat Angst wie jetzt von mir der Aschenbach die sagen es gibt keine Zukunft.

00:03:37: ich glaube an Zukunft für gedrucktes Wort oder auch für Heimatzeitungen machen ja alles wenn man Social Media macht ein e-Paper und wir haben Chancen.

00:03:45: Die Bewegung die sie anzutiert haben die gibt's.

00:03:48: Aber dann muss man nicht mitmachen man hat die Freiheit dem zu widersprechen.

00:03:53: Was ist denn das Zentrale, wenn Sie sagen als Verleger was sind es für sie?

00:03:56: Die Werte die dahinter stecken.

00:03:59: Sie vermitteln ja auch etwas.

00:04:00: also ich glaube die Aufgaben im Journalismus Sind ja heute größer denn je in der Zeit von Fake News In der zeit wo wir den blicken amerika und in andere bereiche Rüber geben.

00:04:11: was was sind so die zentralen Botschaften die ein Verlegersagt?

00:04:15: dafür stehe Ich dass Es Mein Fundament.

00:04:17: Wir kennen jeden, der für uns schreibt.

00:04:19: Da kann es kein Fake News geben und wir kennen auch jeden über den wir schreiben.

00:04:23: Wir kennen jedem mit dem wir sprechen und wir sprechen mit bestimmten Leuten nichts.

00:04:27: Sie werden bei uns keinen Interview mit einem AfD Abgeordneten finden.

00:04:31: Wir müssen über.

00:04:31: die Berichtung ist wichtig in der Demokratie Aber wir sprechen nicht mit denen, und wir entlarven die auch.

00:04:37: Wo die sind?

00:04:38: Also zum Beispiel jetzt bei der Stadtratswahl haben wir nachweisen können dass einer von denen bei der identitären Bewegung dabei ist solche Dinge veröffentlicht wird Und wir haben einen klaren demokratischen Kurs.

00:04:49: Wir kommen ja aus der Pressefreiheit, aus der Prässefreiheil-Achzehneunemvierzig sind wir gegründet das sind beide in die Presse Freiheit ausgegangen und letztlich haben wir ein christlich humanistisches Menschen-und Weltbild Und das mögen die Leute.

00:04:59: Es hat eine gewisse Gelassenheit oder junge Leute können sagen es vielleicht auch mal langweilig, aber jeder Meditationsschüler weiß hinter der lange Weile beginnt die Welt und nicht vor der lange

00:05:09: weile.".

00:05:10: Bayernfakten.

00:05:11: Wie steht es um die Medienlandschaft in Bayern?

00:05:15: Fest steht gedruckte Auflagen gehen Jahr für Jahr zurück im Schnitt um sechs bis acht Prozent.

00:05:22: Gleichzeitig wachsen e-Paper und Onlineabos.

00:05:26: Bei vielen Titeln machen sie mittlerweile zwanzig bis dreißig Prozent der Gesamtauflage aus und die Vertriebserlöse aus Print & Digital bringen rund drei Viertel der Einnahmen.

00:05:37: Dazu kommen Reformen beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk, der online weniger zeitungsähnlich auftreten soll um private Verlage nicht an die Wand zu drücken.

00:05:47: Bayerns Medienhäuser stehen mitten im Spannungsfeld zwischen Zeitung, Bildschirm und Politik – genau darüber wollen wir jetzt sprechen!

00:05:56: Jetzt haben sie auch eine eigene Akademie gegründet.

00:05:58: Es ist ja unspannend das Projekt Medienkompetenz Nachwuchs möglicherweise zu erzielen, was sind die zentralen Themen dieser Medienakademie?

00:06:07: Also erst mal ist es so dass wir eine Stiftung gegrünnt haben wo mein Vater de facto fast das ganze Geld, was er ein Leben lang verdient hat eingelegt hat.

00:06:16: aus diesem Geld heraus finanzieren wir jetzt in der Akadomie indem wir die Geschichte der Demokratie und der Pressefreiheit in acht Stationen zeigen.

00:06:23: Wir zeigen dort in einem Raum den Absturz im Dritten Reich.

00:06:26: Wir zeigen, wie Goebbels ruft, wollt ihr den totalen Krieg als Gegenteil von Informationen?

00:06:32: Als ein Sprechakt, den wir heute nicht mehr wollen?

00:06:34: und die Menschen, die nach dieser ... wir haben diese Präsentation so gemacht dass sie nicht länger dauert, wie für's acht vierzig Minuten weil die Klassen beim Schulen das nicht länger aushalten.

00:06:42: Wir machen vorher Diskussion dann nach Diskussion und dann merken die erst Welches Glück und welches Geschenk es ist, in der Demokratie zu leben.

00:06:50: Und dass so eine Demokratie wie ein Weimar kippen kann durch Wirtschaftsprobleme, durch Verführer oder Manipulatoren.

00:06:56: Wenn man dann diesen Kriegsraum anschaut, wo man wirklich auch den Bombenhagel hört ... Dann bezieht man das auf die Zeit von heute, auf die Katastrophen, die's heute gibt.

00:07:04: Dann sieht man, wie aktuell diese Geschichte ist, sodass man die besser versteht und aus ihr erlernt.

00:07:09: Diese Akademie gibt's seit Oktober, halbes Jahr, gutes Halbisjahr, sie ist jeden Tag Belegt von Gruppen, von Banken, von Schülern.

00:07:17: Von Lions und Rotary Clubs Und wir stellen das Personal.

00:07:21: Wir haben da Leute die da durchführen Und wir müssen jetzt noch stärker auf die Klassen zugehen.

00:07:26: Da ist immer die Busfahrt des Problems, Buses sind teuer.

00:07:28: Wir werden es jetzt mitfinanzieren Zum Teil damit wir noch mehr Klassen bekommen um eben jungen Menschen zu zeigen Es ist wertvoll dass du in der Demokratie lebst.

00:07:37: Geh nicht auf die rechte schiefe Bahn.

00:07:41: Dieser Demokratiethema ist ja eines, das zurzeit viele bewegt.

00:07:45: Uns auch in der Politik.

00:07:46: Die Frage Handlungsfähigkeit des Staates.

00:07:48: haben die Menschen noch vertrauen in den Staat damit auch in die Demokratie?

00:07:52: Sie haben vorher so ein bisschen das Thema Weimar auch gestriffen weil es ja auch in einer Akademienrolle spielt.

00:07:57: Haben Sie das Gefühl, dass wir ein Hauch von Weimar jetzt im Moment auch erleben?

00:08:02: Oder sind wir da Gott sei Dank weit weg.

00:08:04: Sind wir Demokraten noch willig zu kämpfen für unsere Themen?

00:08:08: oder wie würden sie das einordnen im Moment?

00:08:10: Also ich

00:08:11: weiß ja selber, dass man die historischen Situation eben nicht vergleichen kann.

00:08:14: aber zum Beispiel auffallen ist zurzeit bei den großen Parteien und Nutzfraktionen SPD.

00:08:18: Die sprechen nicht über die Dinge sondern die sprechen wem er jetzt wie erlaubt auf die, die sie vermeintlich wählen zuzugehen.

00:08:25: Jetzt darf die SPD den Aufschlag machen!

00:08:28: Was ist denn das?

00:08:29: So könnte ich nie einen Verlag führen.

00:08:31: Sondern wir setzen uns in der Geschäftsführung... Wir sind so acht zusammen und reden nur on the matter über die Dinge.

00:08:37: Und ihr redet ja nur noch über euch selber.

00:08:39: Da werde ich angesprochen auf der Straße von Schullehrern, die sagen was ist denn da los?

00:08:44: Ich sage jetzt nicht die Wörter, die über die Politik sagen weil die passen nicht in Ersendungen.

00:08:47: aber es sind Gymnasialehrer, die entsetzen.

00:08:49: dann über die Entwicklung.

00:08:51: Wir merken ja, die sind Vertrauensverlust alle.

00:08:53: Der ist sehr tiefgreifend und der wird dann auch sichtbar in Ergebnissen ... Das ist das was uns hier auch beschäftigt.

00:09:00: In der Frage wie kann man Vertrauen zurückgewinnen durch Politik?

00:09:03: Die zeigt dass sie handlungsfähig ist, die umsetzt, die dem Menschen auch das Gefühl gibt wir lösen ihre Probleme und wir schaffen nicht nur neue oder wir sagen nicht nur etwas schwieriges sondern wir werden irgendwann daran gemessen was wir tun obwohl es schwierig war.

00:09:16: aber ich will noch mal kurz so ein Sidekick machen zu den Thema Social Media weil ich schon das Gefühl habe, dass sich da auch viel verändert hat durch dieses endlose Scrollen.

00:09:28: Wie stehen Sie denn zu dem Bereich wo viele jetzt auch sagen sie fordern ein Verbot zum Beispiel mit einer gewissen Altersfestlegung?

00:09:36: Wie schätzen Sie das an?

00:09:37: Also, Verbote haben wir hier schon gesehen sind immer Rückschläge.

00:09:42: Insofern bin ich eher für ein Verbot aber besser wäre es natürlich ... Wir können eine Welt schaffen wo jemand freiwillig sein Handy weglegt weil er sagt da ist was schöneres was besseres.

00:09:51: und die digitalen Plattformen sind die Agitationsformen der Propagandisten von der AfD bis hin zu Moskau Und letztlich aber im Bestimmten, also mir tut es sehr weh zu sehen wie mein Sohn und seine Klassenkameraden handysüchtig sind.

00:10:05: Die können keine zehn Minuten ohne Handy sein.

00:10:07: das ist hart!

00:10:09: Das zu sehen und es tut weh und da sind wir jetzt zu spät dran um das zu ändern.

00:10:14: Wir sperren jetzt bei ihm tatsächlich dass er digital kommunizieren kann mit Leuten mit fünfzehn, weil er so eine Handy jetzt ist muss man jetzt leider sagen wie andere auch.

00:10:24: So eine Handynähe hat und das ist nicht gut was da ist ja... Wie geht

00:10:29: es sich selber mit dem Handy um?

00:10:30: Schaffen Sie's?

00:10:31: Also ich bin dann Social Media nicht so interessiert aber wenn in den Hotelsuch, wenn im Wetterbericht anschauen oder zum Beispiel war jetzt in Mallorca dann höre ich halt am Handy obwohl wir auf Mallorcas sind.

00:10:43: Bayern Eins, die Sportreportage.

00:10:45: Weil ihr wissen wollt wie sie der Abstiegskampf mit Heidenheim und Bayern entwickelt?

00:10:48: Das interessiert mich.

00:10:49: Ihr nutzt es aber sehr gezielt!

00:10:51: Und ich sag' die Freume wenn ihr mir nette E-Mail schreibt oder bei WhatsApp.

00:10:55: Aber ich hab so viele andere Interessen... ...und ihr habt so eine Freude wenn ihr zwei Stunden im Rennrad durch die Gegend fahrt, da bräuchte er ein Handy.

00:11:01: Aber weiß ich das gar?

00:11:01: sagen Sie dass Sie mit Ihrem Sohn das Thema besprechen oder auch mal reglementieren.

00:11:06: glauben Sie Eltern in diesen Zeiten eine größere Verantwortung eigentlich noch hätten, gerade bei diesem Thema?

00:11:13: oder dass sie auch vielleicht diese Verantwortung gar nicht mehr gerecht werden.

00:11:16: Weil sie überfordert sind viele also mir doch nicht den Vater gesagt bitte macht das so ein Social Media Verbot weil sonst bin ich immer der Böse muss es durchsetzen daheim und wenn ich im Verbot habe dann ist es viel einfacher.

00:11:29: Das ist ein gutes Argument.

00:11:31: Also, die sind all dem Kopf so schnell.

00:11:33: Die Kinder und die Jungs.

00:11:34: Der ist mit fünfzehn im Kopf soweit auch mit der Sprache.

00:11:37: Da hat sie wahnsinnig in der Geschwindigkeit... ...der verändert sich halt die Hirnstrukturen.

00:11:40: Das hat ja auch was Gutes!

00:11:41: Es ist Wahnsinnig Spaß mit seinem Kopf zusammen zu sein.

00:11:45: und die Liebe an meinen Sohn.

00:11:47: Aber diese Welt ist für die junge Generation nicht einfach.

00:11:51: Aber war es früher einfacher?

00:11:52: Ich weiß nicht, dass wir zu Hause im Dorf gesessen hatten.

00:11:54: Ich wusste, was wir tun sollen.

00:11:55: Am Schluss gab's Drogen Bei mir nicht, aber bei anderen.

00:11:57: Die Welt war immer gefährlich.

00:11:58: als Eltern hat man Verantwortung und bemüht sie... Aber es ist nicht einfach zur Zeit!

00:12:02: Das muss ich sagen.

00:12:02: Es ist nicht einfacher.

00:12:04: Weil keine Angriffe auf das, was Sie vorher gesagt haben, Politik muss Probleme lösen.

00:12:09: Jetzt gab's ja gerade letzte Woche wieder einen großen Rückschritt aus eurer Partei wenn ich es sagen darf.

00:12:13: Es gibt nur eine Lösung und das ist Wenn wir denen finanziell sehr gut geht mehr abgeben.

00:12:18: Es wird immer alles auf dem Rücken der Mitte der Gesellschaft auch wenn man die scheinbar entlastet.

00:12:22: Aber mein Vorschlag ist einfach der den muss ich jetzt sagen dass wir Den sehr, sehr gut gehen.

00:12:27: Sehr viel stärker finanziell uns kompetent für die Allgemeinheit.

00:12:30: Kann nicht sein!

00:12:31: dass wir aus Gewinnen, die wir privat machen mit Aktien nur eine Abgeltungssteuerung keine Einkommen haben.

00:12:37: Es kann nicht sein, dass ich damit locker privat versichern kann und nicht auch in der allgemeinen Versicherung mit einbezahle.

00:12:45: Und solange diese Zweiteilung bleibt werden wir Probleme nicht lösen.

00:12:49: da kann man noch so viel vom Bundestag stehen und sagen wir werden die Probleme lösen.

00:12:52: wer hat mehr gesagt?

00:12:53: Die Problemen sind lösbar!

00:12:54: Sind aber nur lösba wenn alle mitmachen.

00:12:57: und nachdem diese reichsten zehn Prozent wo ich dazukör Womit einige nicht mitmachen, da muss man Verbote machen, dass die immer mehr Geld ansammeln.

00:13:04: Und da kommt gerade von der CSU das Gegenteil keine veränderte Erbschaftssteuer auch auf private Vermögen, die hoch sind.

00:13:12: Ich bin gegen Substanzbesteuern vom Betrieben aber wenn meine Privatsähe viel hat kann man doch mehr teilen.

00:13:17: und dann sieher zu wenig Geld in den Systemen, Gesundheit, Pflege, Rente.

00:13:22: es ist zu wenig Gelder und wer hat das Geld?

00:13:25: Wir haben's!

00:13:26: Wenn wir nicht teilen Und wenn ihr uns nicht auffordert, per Gesetz besser zu teilen werden wir keinen gesellschaftlichen Frieden bekommen.

00:13:33: Das Thema Reichensteuer hat der Ministerpräsident auch angesprochen

00:13:38: und

00:13:38: geht ja um eine Frage, nicht nur einer Reichenstein, sondern es geht um eine Gerechtigkeitsfrage.

00:13:45: Dass die Menschen bereits sind viel zu machen, wenn sie das Gefühl haben dass es gerecht ist.

00:13:48: Das ist jetzt auch bei der Gesundheitsreform an einem Punkt zumindest nicht gerecht Wenn sich der Staat rauszieht aus der Frage dass er die Beiträge der Bürgergeldempfänger nicht erstattert weil das ja kein Thema der Beiträge sondern ein Thema des Steuerzahlers.

00:14:01: und da zweihundertfünfzig Millionen jetzt reinzulegen auf der anderen Seite den Zuschuss um zwei Milliarden zu kürzen Ist eine andere Frage.

00:14:09: ich glaube Bei diesen Sozialsystemen muss man jetzt auch mal wirklich draufschauen, weil der Sozialstaat ist schon ein zentrales Thema.

00:14:16: Aber schauen Sie mal im Gesundheitsbereich glaube ich, ist viel Geld im System?

00:14:20: Die Frage ist wie es immer verteilt wird.

00:14:22: Und alleine dadurch, dass mehr Einzahl lösen Sie ja zum Beispiel auch das demografische Problem nicht aus.

00:14:27: Sondern sie verlagern die Themen, sondern sie müssen schon noch am System auch glaube ich arbeiten?

00:14:32: Ist so!

00:14:32: Ich möchte noch ein Thema aufgreifen was die Menschen zur Zeit von der Politik wegführt und es ist, dass wir versuchen uns also intellektuelle Freunde von mir, dass im Moment versucht wird den Autostandort durch einen Rüstungsstandort zu ersetzen.

00:14:44: Dass hier jetzt künstlichen überstarker Markt aufgebaut wird, wo weltweit Waffen exportiert werden werden.

00:14:50: Mit hohem Gewinn streben und es wird ja deshalb gemacht damit die Arbeitsplätze in der Industrie bleiben.

00:14:56: Und das kommt jetzt auch bei einer bürgerlichen Mittelschicht mit der Zucker sehr schlecht an.

00:15:00: Dass man sagt, pass auf!

00:15:01: Es wird nicht gesprochen.

00:15:03: was machen wir?

00:15:04: In welchem Umfang machen wir's?

00:15:05: Welche Qualität haben wir?

00:15:06: Wie exportieren wir?

00:15:08: Das heißt Wissenschaft, Wirtschaft, Politik gehen in eine Richtung, die wegführt von der Demokratie.

00:15:14: Weil, wenn man jetzt so rücksichtslos aufrüstet jenseits der Wehrfähigkeit.

00:15:19: Peter Slaughter, der Philosophag sagt die weiß ich nicht gegen wen er aufrüsten.

00:15:22: Russland kann doch nicht mal die Ukraine besiegen und wir schaffen hier ein Rüstungs-Szenario.

00:15:27: Nicht mehr wie bei Helmut Kohl, der immer gesagt hat wir wollen aber abrüsten, wir wollen entspannen.

00:15:30: Er ist viel mit ihm gesprochen zusammen mit dem Regierungspräsidium.

00:15:34: Das ist eine neue Welt, ne neue Negativqualität in der Union Und das führt natürlich Menschen dann auch zu anderen Parteien Wenn dir das so sagen darf.

00:15:42: Ja, natürlich dürfen Sie es so sagen.

00:15:44: ich sehe es tatsächlich anders weil ich glaube dass das nicht ein Thema ist das wir forcieren sondern das uns ja von außen ein Stück weit jetzt erreicht In einer Zeit, wo wir einfach auch es vernachlässigt haben und die Verteidigungsfähigkeit eines Landes, das irgendwann mal überlegt hat ob sie fünftausend Helme in die Ukraine liefern können.

00:16:04: Das hätte man nicht tun sollen.

00:16:05: Hätte gar nichts liefern sollen!

00:16:05: Oder ob Sie... Lassen Sie mit den Gedanken noch kurz ausführen oder ob Sie in der Lage ist das eigene Land zu verteidigen gegen Aggressoren, die heute zunehmend wieder unterwegs sind?

00:16:15: Ich finde das schon wichtig.

00:16:16: Nehme auch eine Bevölkerung.

00:16:17: übrigens war dass auf viele junge Menschen durchaus bereit sind da wieder zu sagen, ja wir würden einen Freitag leisten.

00:16:25: Ich glaube es geht auch nicht darum eine Industrie gegen die andere auszuspielen.

00:16:28: ich habe das immer falsch gehalten dass wir das Thema Automobilindustrie so behandelt haben wie wir es behandelt hatten.

00:16:34: Ich bin da eher bei ZIPSE der für BMW den richtigen Kurs fährt Technologie offen zu bleiben und der Markt regelt und die Politik muss Rahmenbedingungen setzen Und dass wir jetzt die Verteidigungsfähigkeit intensivieren müssen Das ist auf der anderen Seite schon Der richtige Weg.

00:16:50: Das

00:16:50: ist sicher richtig, dass man da was tut?

00:16:52: Wir haben ja auch große andere Themen neben dem, was Sie beschrieben haben.

00:16:55: Ich gehe noch mal zu dem Sozialstaat.

00:16:57: Sie selber pflegen, glaube ich, Ihre Eltern und kennen zum Beispiel ... Helfen, ja.

00:17:01: Helfender und kennen z.B.

00:17:02: diese Themen.

00:17:03: die halte ich für ganz zentrale Fragen.

00:17:05: Die Krankenhäuser haben wir gesehen.

00:17:07: Pflege wird ein großes Thema.

00:17:08: Die Rente wird ein zentrales Thema weil das ja alles Dinge sind, die die Menschen unmittelbar berühren und ihnen auch für die Zukunft ganz wichtige Bereiche sind.

00:17:16: Geben wir ein Beispiel Ich verfolge jetzt sehr genau, was mein Vater pflege für drei.

00:17:20: Mein Mutter auch.

00:17:21: Und neunzig Prozent der Tätigkeit, die den Pfleger macht kann ich auch obwohl ich leih bin.

00:17:27: Warum fahren wir denn in Niederbayern?

00:17:28: Fünfundzwanzigtausend Leute quer doch Nieder bayern zu BMW und sagen dieser Industriestadt dort muss erhalten bleiben anstatt zu sagen Wir brauchen eine Gesellschaft der Mitmenschlichkeit.

00:17:37: Leute geht in diese Berufe.

00:17:39: warum statt statt Rüstung nicht Gesundheitsforschung Energieforschungen.

00:17:44: Wir haben ein Leitbildgesetz das sehr einfach ist weil es was männlichen Ritualen entspricht.

00:17:48: Wir kämpfen wir halten dagegen Und in Wirklichkeit geht es darum, dass wir eigentlich eine Kultur der Mitmenschlichkeit bräuchten.

00:17:54: Da bräucht man, ich sag's nochmal mehr Geld von uns Reichen da bräuche man anderes Leitbild.

00:18:00: Wir halten wieder zusammen in den Familien kann ja auch nicht sein im Prinzip das jemand der Pflege braucht.

00:18:05: die kennt jetzt vom Freund wo Butter und zwei Tanten im Pflegeheim sind.

00:18:08: jede hatte Zuzahlung von drei tausend fünfhundert Euro.

00:18:10: da ist dann das Haus weg.

00:18:11: was ist für ne Welt?

00:18:13: Was ist denn das für Ne Welt?

00:18:15: sehr einig.

00:18:16: Ich glaube, wenn wir jetzt es nicht schaffen bei der Pflegereform pflegenden Angehörigen die ja dem Mittelpunkt des Systems sind wirklich eine Botschaft zu geben dass sie nicht alleine sind das sie Unterstützung kriegen und am Ende des Tages fünfzig Prozent derer die dann in stationären Einrichtungen sind in die Hilfe zur Pflege fallen also die klassische Sozialhilfe dann ist es die falsche Brotschaft.

00:18:37: deswegen muss man auch aufpassen bei aller Wichtigkeit, dass Sozialbeiträge nicht ins Unermessliche steigen.

00:18:44: Das ist schon auch wichtig.

00:18:46: Muss man aufpassen, dass man jetzt nicht in dem Bereich eine Zäsurschaft, die genau in die falsche Richtung geht, indem sie eben Menschen vom Staat wegstößt und der Staat kälter wird statt ein Fürsorgen des Staates.

00:19:01: Ja, das ist richtig!

00:19:03: Aber man kann es ja auch bei der Rente mal durch extrazieren ... Dann hat Herr Karl Lauterbach den ihr schätze, weil er klug ist.

00:19:09: Er ist ein bisschen autistisch, aber er ist ein kluger Kopf.

00:19:12: Ja, das war sehr gut.

00:19:13: Ihr habt ja lange diskutiert und wurde ja alt gegen jung, weil der Winkel sich da produzieren musste.

00:19:17: Das macht wer nicht vor laufender Kamera, weil dann totaler Stilbruch und unsympathisch letztlich dass man so in einer Partei miteinander umgeht.

00:19:23: Herr Karl-Lauter hat einen wichtigen Hinweis gegeben Es geht nicht Alt gegen Jung sondern innerhalb der Rentenversorgung zu schauen Wer braucht was?

00:19:31: Dort gibt es die Kluft zwischen Reich und Arm.

00:19:34: Leute, die sehr viel Geld haben, bringen zusätzlich eine relativ große Rente.

00:19:36: Weil sie erfolgreich waren.

00:19:37: und Rente ist ja kein Sozialanspruch, sondern wird gemessen an der Leistungsbilanz eines Lebensaugler.

00:19:42: Und trotzdem hat Lauterbach recht wenn er sagt wir müssen innerhalb dessen was da ist Differenzen bildern.

00:19:48: Wenn man das tut dann braucht man gar nicht soviel mehr Geld.

00:19:52: weil es gibt die Rentner die fahren auf Daida durch die Welt und haben die hohe staatliche Rente und andere haben achthundert Euro und können kaum überleben.

00:19:59: und da muss man hinschauen noch nicht alt gegen jung ausspielen ist negativ und die Perspektive wieder falsch.

00:20:04: Das sehe ich auch so.

00:20:05: Ich würde übrigens überhaupt nicht wollen, dass man Leute gegeneinander ausspielt.

00:20:09: Das halte ich für falsch.

00:20:10: Ich glaube auch ... Dass wenn einer ein Erfolger ihres Leben hat und sich Dinge erarbeitet hat und das auch versteuert hat oder einen Familienbetrieb für den Unternehmern und es an die nächste Generation weitergeben will, dass das nach wie vor möglich sein muss.

00:20:23: Und dass wir nicht sagen diesen Klassenkampfstil, den halt ich ehrlicherweise für falsch!

00:20:28: Ich glaub schon, dass dieses Thema Reichensteuer eine Bedeutung hat und dass auch Menschen... Auch das tun sie ja heute schon in Stiftungen sich einbringen, dass sie auch Gutes tun.

00:20:38: Dass sie soziales Engagement mitbringen aber dieses Ausspielen gegeneinander.

00:20:41: Lassen wir uns noch mal zwei Themen kurz streifen.

00:20:43: Einmal haben wir auch schon einmal darüber diskutiert das C. Sie sind ja da jemand der auch diese Dinge sehr stark auch immer wieder mal zuspitzt und auch in ihren Leitartikeln im Kommentaren.

00:20:54: Für mich ist es auch ein Thema wie gehen.

00:20:58: Ich sehe mich ein bisschen auch in der Frage, die all das Glück sehr beschäftigt hat.

00:21:02: Was ist unser Fundament?

00:21:04: Haben wir da viel verloren?

00:21:06: Wo finden wir uns wieder?

00:21:07: Was haben wir für eine Verantwortung dieses grüßliche Wertefundamenten?

00:21:11: Da sind Sie ja auch, glaube ich, sehr kritisch inzwischen was da in der Politik abgeht oder?

00:21:17: Naja wenn sie... ich habe Ihnen ja im Vorfeld des Gesprächs-Weltes angeschaut und ein paar Textpassagen als Hofe von Papst zugeschickt.

00:21:22: Der wunderbar schreibt doch!

00:21:24: Und er hat eben diese ganze Aufrüstungsspirale, in die wir reingehen.

00:21:27: Hat er ja noch miterlebt ganz kritisch gesehen und gesagt jede Waffe die produziert wird nach Tschechow wird irgendwo verschossen.

00:21:33: Wir müssen abrüsten und nicht aufrüsten!

00:21:35: Und dieser Impuls der kommt ja in der Union nicht vor.

00:21:38: Den sehe ich bei der Linken, bei Jan van Aken Bei anderen Leuten Gregor Giese den ich schätze Da seh ihn Impuls dass man merkt Hoppla wenn wir das produzieren wird es eingesetzt.

00:21:46: Das fehlt...und ich finde auch dass das christlichsoziale nicht mehr da ist.

00:21:51: Mein Politikist, hier bei mir kennen Sie den Fridolin Rübner.

00:21:54: Den Politikredakteur von mir hatte ich nicht.

00:21:57: Er war extrem konservativ.

00:21:58: Ich wollte etwas sagen, was in der Fernsehsendung passt aber er hatte zwei Sätze.

00:22:02: die haben gesagt, wissen Sie Dr.

00:22:03: Balli?

00:22:04: Sie sind zu idealistisch gerade bei Politikern.

00:22:06: vermute nie eine bessere Motivation wenn es noch eine Schlechtere gibt Und dann hat er noch was gesagt, was so ordinär war, dass ich nicht sagen kann.

00:22:14: Aber auf jeden Fall in der Politik herrscht halt auch eine eigene Dynamik von Macht und die führt weg vom Christlichen.

00:22:19: Es gibt... Ich schätze Sie sehr wenn ich es sagen darf, Maxi aber sie gehört zu den wenigen in der Union.

00:22:25: Ich meine ich schätze uns an Oberbürgermeistern, Zellmeier, aber viele sind so machtgetrieben, auch in anderen Parteien.

00:22:31: Man muss halt meinen Schritt zurückgehen und sagen, okay macht es nicht das letzte Wort in meinem Politikerleben.

00:22:36: Dann landet man automatisch beim

00:22:37: Christsein.".

00:22:38: Die Frage ist halt für was setzen Sie Macht ein?

00:22:41: Macht per See ist ja nichts, was einen Sinn macht sondern es macht dann einen Sinn und kann in zwei Richtungen ausschlagen in Positives oder Negatives.

00:22:51: ich glaube dass wenn sie heute Veränderungen wollen Ich habe das zum Beispiel bei Barbara Stamm eben erlebt und auch bewundert Und ich erlebe jetzt auch da sie manchmal versuche ähnlich zu agieren, weil wir das System so komplex haben.

00:23:03: Zum Beispiel im sozialen Bereich selbst der Weiterungssysteme dass sie irgendwann nochmal am Tisch hauen müssen zwischendurch um Dinge noch durchzusetzen.

00:23:11: und um Dinge durchzusetzten auch in positiven Sinne brauchen Sie auch Macht im Positiven sind.

00:23:17: Weil sie sonst ohnmächtig sind.

00:23:19: und wenn Sie ohnmächtig, dann erreichen Sie auch nichts mehr für andere.

00:23:22: Also ich bin seit Jahren im Kinderhospiz berechnet oder bin seit dem Jahr schon mal einer Tafel, weil mich das wirklich bewegt, weil ich glaube, dass ist die Frage der Verantwortung, die wir am Ende des Tages für uns selber stellen müssen.

00:23:35: Was haben wir in diesen Zeiten Positives geleistet?

00:23:39: Und ich finde, wir müssen wieder mehr diese Wurzeln sichtbar machen was unser Fundament ist.

00:23:44: Nicht nur Verteidigung auch Schutz des Lebens.

00:23:47: Diese grundsätzlichen Dinge dringen nicht mehr durch.

00:23:50: die komme ich aber ehrlicherweise auch in den Medien nicht mehr.

00:23:53: doch wenn ich über Grundsätzliches diskutieren will.

00:23:55: Hört mir ein Journalist schon gar nicht mal zu weil es nimmer interessiert.

00:23:59: Nicht

00:23:59: alle aber manche?

00:24:02: Ja und das ist etwas was mich wirklich bewegt wie Kannst du überhaupt in der Kommunikation Menschen erreichen mit solchen Themen?

00:24:10: Schluss auch, weil

00:24:34: wir das vorher am Anfang ein bisschen ausgeblendet hatten.

00:24:39: das Thema öffentlich-rechtlicher Rundfunk nochmal beleuchten, weil wir jetzt gerade über den Rundfang gesetzt diskutieren.

00:24:45: Über die Frage welche Bedeutung hat Information?

00:24:48: Welche Bedeitung hat der Öffentlich-Rechtliche Rundfund?

00:24:50: Ihr habt ja als Verleger damals auch das Thema Presseähnliche Veröffentlichungen.

00:24:54: also wie könnt ihr euch behaupten gegenüber einem gebühren finanzierten Instrument?

00:24:59: welchen Stellenwert hat der öffentlich- rechtliche Rundenfunk?

00:25:02: da wird mich noch mal ihre Einschätzung und ihre Meinung interessiert.

00:25:04: brauchen wir denn heute so wie er ist?

00:25:07: Bildert er den Pluralismus ab, den wir auch brauchen?

00:25:10: Oder wo sehen Sie auch im Verhältnis zu den Verlagen dieser Strukturen.

00:25:14: Also erstmal sind die onzehenverwandt weil sie kommen auch von einem Wertefundament.

00:25:19: Wir brauchen öffentlich-rechtlichen Unfunk.

00:25:21: Ich schaue ausschließlich bayerisches Fernsehen, ARDZDF oder Arte.

00:25:26: Drei Satz ich schau keine Privatzenter muss ich offen sagen.

00:25:30: Da ist aber auch vieles nicht so gut in letzter Zeit, wenn man zum Beispiel von Maybrit Ilner oder Markus Lanz die Einseitigkeit der Besetzungscautures sieht und die mangelnde Kompetenz der Moderatoren, die hoch bezahlt sind.

00:25:43: Das ist widerwärtig ja!

00:25:44: Es ist auch klar wir haben keine Nachrichtensendung, die so gut ist wie die ZIP II in Österreich weil jeder Redakteur, der moderiert gerade im ZDF heute schon an sofort seine Person in den Mitte des Raumes trägt Wenn er bei der ZIPII in Österreich sieh.

00:25:59: Da ist noch eine objektivierende Ebene.

00:26:01: Aber bei uns, wenn die... wie heißt das jetzt am ZDF?

00:26:04: Jetzt weiß ich den Namen nicht!

00:26:05: Die trägt ja immer sofort zwei Sins.

00:26:08: Sie tragen sofort ihre Position in jeden Satz mit Mimik, mit Setzen und Bewertungen.

00:26:14: ist nicht gut.

00:26:16: Aber zum Beispiel, wenn ich so was anschaue wie Lebenslinien im Bayerischen Fernsehen das würde es in Privatfernsehen bei Netflix niemals geben aus Schwaben und Altbayern.

00:26:26: Ich bin ja ein großer Fan des Bayerische Fernsehens und verstehe mich auch mit der Katja Wildermut sehr gut weil die sagen wir müssen irgendwo auskämpfen wie wir gemeinsam überleben aber wir müssen das miteinander tun und nicht so sehr gegeneinander.

00:26:39: Wir wissen ja gar nicht ob die Schlachten heute so gegeneinander kämpfen sind.

00:26:43: Also ich glaube, praktisch als Fernsehen bin ich ein großer Fan, gebe offen zu die Talkshow und Kultur bei der öffentlich-rechtlichen.

00:26:51: Warum hat das nicht verbessert?

00:26:52: Aber mein Vater war ZDF-Fernseherer, die weiß wieder politisch, die schwarzen, die roten kämpfen.

00:26:57: Das ist ja genauso unbeweglich wie manches in der Politik.

00:27:01: aber wie gesagt, ich verstehe mir gut mit der Frau Wildermut und wir können gut miteinander sprechen und haben doch eine werte Perspektive gemeinsam.

00:27:08: Die entscheidend ist bei den Auseinandersetzungen.

00:27:10: finde Prinzipial ist gut gegen Netflix.

00:27:14: Das sind ja die immergleichen Storys, die da als Cliffhanger produziert werden, die psychisch abhängen auf den Tiktok.

00:27:20: Ich bin froh, dass es richtiges Fernsehen gibt wenn ich sagen darf.

00:27:24: Vielleicht zum Abschluss noch eine Frage?

00:27:27: Ich habe gerade so ne Veranstaltung reininitiert mit der Hanseidl-Stiftung mit Persönlichkeiten und jungen Stipendiatinnen und Stipendiaten.

00:27:34: wie sehen wir Bayern in dem Jahr zweizig vierzig wo ich mal über den Tellerrand rausschauen will Da ist der Erzab, die Remir Schulter dabei, Prinz Ludwig von Bayern.

00:27:44: Sie würde ich auch gerne mal einladen.

00:27:46: das habe ich ja schon gesagt.

00:27:48: Wie sehen sie Bayern?

00:27:50: Zwanzigvierzig wenn sie mal sagen wo soll Bayern?

00:27:53: was macht Bayern aus in den nächsten Jahren?

00:27:57: also erst einmal hoffe dass wir in zwanzig jahren immer noch den Frieden durchhalten konnten und dazu gehört eine Veränderung in unserer Sprache eine veränderte Bewusstsein.

00:28:07: Dazu gehört auch, dass Kirchen lebendiger werden, damit dieses Erbe bewahrt wird.

00:28:13: Also ich glaube wir müssen... Es kann nur gelingen alles zu manipulieren wenn es gelingt den Menschen seine echten Bedürfnisse zu verdecken.

00:28:24: Daraufhin hat mein Freund der Religionsversorgung Professor Dr.

00:28:27: Dr.

00:28:27: Bieser immer hingewiesen Wenn wir den Menschen in seinem Herzen das Herz nicht verstellen dann wird dieser Mensch versuchen ein guter Mensch zu sein, in Bayern gerade wo es hier gut ist schön ist.

00:28:38: Es ist ein wunderbares Land hierzuleben und das ist das schönste Bundesland aus meiner Sicht.

00:28:43: Und wir können auch Österreich fahren!

00:28:44: Wir haben eigentlich ein wunderbares Leben.

00:28:45: aber wenn's gelingt... Wenn's nicht gelingt also wenn der TikTok weitergeht, wenn wir den Menschen bis ins Hirn hinein zerstören dann weiß ich was hingeht?

00:28:57: Der Mensch sich in seiner Mitte, in seinem Herzen.

00:29:00: In seinem Bewusstsein und seinem Unbewussten weiter als der entdeckt wie er von Gott gemeint ist.

00:29:05: Und dann werden wir auch in zwanzig Jahren ein schönes Bayern haben!

00:29:08: Und das ist die große Aufgabe.

00:29:09: Ich habe meinen Studenten gehabt, soziale Medien diskutiert... ...und dann sagt er zu mir Dr.

00:29:15: Bannis hat mir heute sehr gut getan dass ich über dieses Gespräch bin nämlich beim Psychotherapeuten.

00:29:19: Und da sage ich warum?

00:29:21: Meine Eltern haben mich als Kind viel allein gelassen, ich war immer im Handy.

00:29:25: Ich kann schon noch was fühlen, aber ich weiß nicht mehr, was es ist.

00:29:28: Was ich fühle?

00:29:28: Das lerne ich jetzt beim Therapeuten.

00:29:31: Hat ein ganz offens netter Kerl, netter Student, guter Student der beim Therapeut das Fühlen neu lernt.

00:29:37: Da sieht man wo die Gefahren sind und Gespräche wie wir's jetzt gehabt haben wenn sich jemand anschaut, die eine gewisse Tiefe haben führen eben in die gegenteilige Richtung und deswegen bin ich heute gerne zu ihnen gekommen.

00:29:47: Ja ja.

00:29:47: Ich bedanke mich sehr herzlich!

00:29:48: Findest du war jetzt ein schöner Schluss.

00:29:50: mit dem Herzen sieht man besser.

00:29:53: vielleicht ist das auch ne gute Botschaft die Menschen wieder da zu erreichen, wo nicht nur der Verstand zählt, sondern auch das Gefühl und die Herzensbildung, die können wir alle brauchen in diesen Zeiten.

00:30:04: Herzlichen

00:30:05: Dank!

00:30:06: Ich danke Ihnen für das gute Gespräch.

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